Eigentlich gab es in dem Film nicht wirklich was überraschendes für mich, aber das ist bei Horror ja auch kaum mehr möglich 
Die übliche Geschichte, in der hier ein Pärchen wegen einer gesperrten Strasse einen anderen Weg nehmen muss, der -wer hätts gedacht- in finsterer Nacht durch finstere Wälder führt. 
Doch ist die Ödnis natürlich nicht unbewohnt: es gibt irgendwo eine heruntergekommene Tankstelle, und ein einsames Haus in dem ein altes Ehepaar mit ihrer Enkelin wohnt. Außerdem lungert auch noch ein hilfsbereiter Polizist in der Gegend rum.
Ach so, und Blut fließt natürlich auch ausreichend 
Was diesen Skandinavischen Streifen von seinen Amerikanischen Mitstreitern unterscheidet? Nun, bei den prüden Amerikanern werden gerne die hemmungslos feiernden, kiffenden, poppenden, jungen Leute verbraten bzw geschlachtet. Hier aber geht es um ein junges Pärchen, das sich ganz anständig benimmt, ja nicht mal irgendwas raucht, und auch Sex ist kein auffälliges Thema. Dafür haben sie aber den Kofferraum voller alkoholischer Schmuggelware… Tja, andere Länder, andere Reizthemen…hrhr. ![]()
Na egal, der Film war nicht grad herausragend, aber die Schauspieler haben mir gefallen - das ist in diesem Genre schon eine Menge. Immerhin 5/10
(2011)
Black Symphony - Take Me Down
I am feeling dizzy I can’t see straight
I have lost my balance, I must sit down
In the state I am in I feel no pain
I pull the trigger, the bullet enters my brain
Take me down, take me there
Take me where I want to go
Leave me be, set me free
Free to see that place that’s nowhere
I’d leave a trail of destruction behind
In my eyes I could do no wrong
I’d shoot a man to match him bleed
At the blink of an eye
Feeling nothing as he dies
Take me down, take me there
Take me where I want to go
Leave me be, set me free
Free to see that place that’s nowhere
I hear you call, your calling me
Calling me to join you all
Take me down away from here
I hear his voice he’s calling me to join him
To join him down in hell
Take me down, take me there
Take me where I want to go
Leave me be, set me free
Free to see that place that’s nowhere
Einer dieser Tage…
Lang in dieses Dunkel starrend, stand ich fürchtend, stand ich harrend,
Fürchtend, harrend, zweifelnd, staunend, meine ganze Seel’ im Ohre –
Doch die Nacht blieb ungelichtet, tiefes Schwarz auf Schwarz geschichtet,
Und das Schweigen ungebrochen, und nichts weiter ward gesprochen…
Uugh…dieser Film behandelt so einige Ängste die man wohl rund um den Tod haben kann, und das auf sehr beklemmende Weise.
Eine ganze Weile weiß man als Zuschauer nicht sicher, ob man es hier mit einem übersinnlichen Mystik-Film oder einen handfesten fiesen Thriller zu tun hat.
Es ist ein relativ ruhiger Streifen, aber eine fette Grusel-Gänsehaut hatte ich bis zum bitteren Ende - nicht zuletzt weil er auch sehr zur Nachdenklichkeit über das Leben anregt
(und über den Tod ja sowieso).
Seit ich als Teenie zum ersten mal die eindrucksvolle Geschichte The Premature Buriel von E.A. Poe gelesen habe, ist mein Verhältnis zu gewissen Dingen bezüglich des Todes sowieso ein wenig…gestört 
Kein schlechter Film, gerade weil man sich ein paar Fragen selbst beantworten muss…und auch sollte.
7/10
(2011)
Toller Film, den man sich auch ansehen kann, wenn man nicht viel mit dem Boxsport anzufangen weiß.
Die Beziehung des Hauptcharakters zu seinem -früher kurz erfolgreich boxenden und inzwischen abgehalfterten- Bruder (die zwote Hauptrolle) und seiner restlichen abgefahrenen Familie steht hier am eindringlichsten im Vordergrund.
Der Film ist flüssig erzählt, witzig und mitreißend, und so habe ich mal wieder auf den Gang zum Klo zwischendrin verzichtet 
Mir ist da noch ein cooler Spruch hängengeblieben:
Micky beim Anblick seines viel größeren und schwereren Gegners:
“Wenn der gerade erst von der Couch gefallen ist, dann kaufe ich mir auch so ‘ne Scheiß Couch!”
Wo ich mich auch total beömmelt habe,war Dicky’s Angewohnheit, durch das Fenster in den Müllcontainer zu springen, wenn seine Mutter vor der Tür stand 
Ach ja, und einen coolen Soundtrack hats 
Ich rede hier von Genrebedingten 7,5/10
(2011)



Ich stehe auf eine bestimmte Sorte “Kinderfilme”, und bei diesem hab ich mich mal wieder schlapp gelacht.
Den hatte ich für meinen Neffen eingekauft und Probe geguckt. ![]()
Einfach klasse, und mit ein paar eingebauten Gags, die man natürlich nur als Kinokenner versteht.
Beispielsweise ein Haustier, welches dem Giger-Alien nachempfunden ist, und das Säure pinkelt. 
Der Film ist ab 6 Jahren, und ich frag mich grad wie ein Kind diese Anspielung verstehen soll, weil es doch theoretisch noch gar nix von besagtem Alien wissen dürfte. 
Aber egal - macht super Spaß das Ganze. Darum 7/10
(2011)
Ein koreanischer Thriller (Horrorfilm wäre zuviel gesagt), der doch tatsächlich mal was Neues ist.
Top Agent Soo-hyeon jagt den sehr brutalen Serienkiller Kyung-chul, der ganz frisch auch seine Verlobte niedermetzelte. Für S wird die Angelegenheit damit persönlich und er sinnt auf Rache.
Er macht den Killer relativ schnell dingfest, prügelt in aber nur beinahe zu Tode und als der bewusstlos ist, verabreicht er ihm eine kleine Senderkapsel und wirft ihm einen Umschlag mit Geld hin. Danach verschwindet er.
K weiß nicht wie ihm geschieht als er wieder zu sich kommt, zieht schwer angeschlagen los und hält gleich wieder wahllos nach Opfern Ausschau.
S kann ihm durch den Sender immer folgen, vereitelt im letzten Moment neue Übergriffe und verletzt den Killer jedesmal brutaler als zuvor. Einmal so sehr, dass er ihn zu einem befreundeten Arzt bringt, der ihn wieder fit genug zum weiterleben kriegt. Denn töten will S den Mörder nicht, sondern ihn vor allem lange aufs Übelste leiden lassen, ihn selbst die Opferrolle spüren lassen.
Doch K ist nicht dumm, entdeckt das Sendergeheimnis und dreht den Spieß wieder um. Nun will er auch noch den Vater von Soo-hyeons Verlobter töten und sich anschließend der Polizei stellen, um auf diese Weise dem Tod durch seinem Jäger zu entgehen.
Das wiederum will dieser natürlich verhindern…
Ein recht ungewöhnlicher Film, und wenn man Wert auf vielschichtige Charaktere legt, dann wird man hier nur schlecht bedient. Doch das Geschehen nimmt einen ganz schön mit, und das Katz und Maus Spiel zwischen den beiden Männern ist echt nicht Ohne.
An einer Stelle des Films sagt der Arzt, der dem Killer grad das Leben rettete, damit dieser bereit für neue Quälereien ist, zu Soo-Hyeon: “Willst du nicht aufhören? Denn dies ist die Geburt eines neuen Monsters”
Da könnte man glatt meinen, der Film würgt sich noch eine Message aus dem Hals
.
Zwischendrin wirds auch mal kurz witzig, als Kyung-chul bei einem befreundeten Menschenfressenden Serienkiller Unterschlupf sucht. Naja, was die Asiaten halt so witzig finden…das sollte man kennen…hrhr.
Wie dem auch sei, ich habe nichts bereut, und weil der Film unmittelbaren Einfluss auf meine Mimik hatte und mir außerdem immer wieder unkontrollierte Grunzlaute abrang, bewerte ich ihn mit einer guten 7/10 
(2011)
Ich schließe mich der allgemeinen Begeisterung an: very funny! ![]()
Interessantes Neuland, eine Terroristen-Komödie zu fabrizieren - ziemlich mutig auch. Und so total gelungen!
Unbedingt ansehen! 
Hier gibt es doch glatt eine fette 8,5/10
(2011)
Auf eine solche Dokumentation hatte ich schon gewartet, nachdem ich bereits Bücher über diesen Ausnahmefahrer gelesen habe.
In den vielen Jahren, in denen ich die Formel 1 rege verfolgte, hatte ich auch das Vergnügen, die Höhepunkte in Senna’s Karriere “mitzuerleben”. Auch als es ihn 1994 in San Marino zerbröselte war ich am Bildschirm mit dabei - den Augenblick werde ich garantiert nie vergessen.
Diese Dokumentation zeigt in der Hauptsache seine Zeit als Rennfahrer, und die Konflikte, die aufgrund seines ehrgeizigen Charakters mit seinem früheren Teamkollegen Alain Prost entstanden. Verwendet wurde haufenweise zuvor unveröffentlichtes Filmmaterial, aber natürlich war’s auch toll, die spannenden Sequenzen seiner Rennduelle nochmal zu sehen.
Sehr gelungen und absolut empfehlenswert: 9/10 
P.S.: Hab tatsächlich immer noch ein altes Senna T-Shirt im Schrank liegen ^^
P.S 2.: Und ich bin fest davon überzeugt, dass Schumacher nicht so viele Weltmeistertitel geholt hätte, wenn Senna nicht verunglückt wäre! 
(August 2011)
Filmliste erweitert:
Snow White and the Huntsman
Wraygunn - Tales Of Love
don’t kidding me
Hatte mal wieder Zeit zum Foto spielen ^^
Ritterschlag